Atlas und Alltagsgewohnheiten

Einfache Regeln für einen zufriedenen AtlasC1

 

 

 

Vermeiden Sie extreme Kopf- und Körperstellungen in Ihren Alltagsgewohnheiten.

Alltagsgewohnheiten die den Kopf und Körper in eine Extremstellung zwingen können über Muskeln zu einer Fehlhaltung und insbesondere zu einer Fehlstellung des ersten Halswirbels AtlasC1 und schliesslich zu umfangreichen Beschwerden führen.

Verspannungen, plötzlich auftretende Beschwerden, Schwindel oder gar Ohnmachtsanfälle sind keine Seltenheit. 

*Plötzliche Beschwerden können auch andere Ursachen haben und sind immer durch einen Schularzt abzuklären.

 












 

Gewöhnen Sie sich das Bauchschlafen ab.

Durch die Bauchlage wird die Hals- und Nackenmuskulatur in eine Extremstellung gebracht.

Muskeln, Bänder, Sehnen und Faszien passen sich an.


Wer auf dem Bauch schläft weiss dass sich der Kopf auf eine Seite bequemer abdrehen lässt als auf die andere. Dies bedeutet, die Muskulatur hat sich bereits angepasst.

Gleich verhält es sich beim Rückwärtsfahren im Auto, vielfach ist es kaum möglich den Kopf  so abzudrehen um das volle freie Blickfeld zu erhalten.

Die eine  Seite ist überdehnt, die andere verkürzt und erschwert die freie, vollumfängliche Bewegung.


Es entstehen Verspannungen und Engpässe im Nackenbereich die wiederum negativ auf die Blut-, Nerven- und Lymphsysteme einwirken können.

Die asymmetrische Muskelbelastung kann zu einer fehlstellung des AtlasC1 führen.




Achten Sie darauf dass Ihre Wirbelsäule sowohl in der Seiten- als auch in der Rückenlage eine gerade Linie bildet. Seien Sie dabei aber nicht päpstlicher als der Papst.


Hilfreich können spezielle Seitenschläferkissen sein die sowohl zu einer körperentspannende Schlafposition führen als auch das ungewollte abdrehen in die Bauchlage während dem Schlaf zu verhindern helfen.


 

Verharren Sie nicht wie eine zertretene Banane aber auch nicht wie ein Zinnsoldat in Ihren Alltagspositionen.

Beides ist ungesund.

Die eigene Körperwahrnehmung, eine abwechselnd ändernde Körperhaltung und konträre Bewegung zur gewohnten Alltagsposition beugen der Gesundheit vor.