Erfahrungsberichte

Duathlon / Triathlon




Jonas Baumgartner; 21 Jahre alt, Halbprofi-Duathlet

Bronzemedaille-Gewinner U23 Duathlon Mitteldistanz-Europameisterschaften, 2017

Website: www.jonas-baumgartner.ch  


Der Körper ist wahnsinnig komplex, so dass man Ursachen nur schwer herleiten kann. Als Spitzensportler stelle ich mir fast täglich die Frage, von wo ein Schmerz, eine Verspannung oder Fehlhaltung herkommt. Der Ursprung zu finden und letztendlich zu beheben, das stellt nicht nur den Athleten, sondern auch die Fachkraft vor einige Herausforderungen. Die Zusammenarbeit ist meiner Meinung nach ein wichtiger Meilenstein zum Erfolg. Direkte sowie offene Kommunikation, analytisches und kritisches Denken setzen dies voraus.

In meiner noch sehr jungen Karriere habe ich allerdings unzählige Behandlungsmethoden durchlaufen. Ursprünglich begann alles in einer Wadenproblematik in der frühen Jugend. Bedingt durch muskuläre Dysbalancen, Fehl- und Überbelastungen kam es am Ende zu Wadenschmerzen in den Beinen. Psychischer Stress durch die familiär schwierige Situation (ich wuchs als Einer von Vierlingen auf) verstärkten alles noch mehr. Nicht nur die Waden waren betroffen, auch die Hüfte war geplagt von einer Verdrehung und einem Schiefstand. Eine Beinlängendifferenz und eine tiefe Schulter waren in der Orthopädie erkennbar. Immer öfters machten sich starke Nackenschmerzen bemerkbar. Am Ende war sogar der untere Rücken betroffen.

Ich bin überzeugt, dass ich mit dem Wissen von heute meine zwei Logenoperationen am Unterschenkel hätte vermeiden können. Anhand von etlichen Ärzte-Besuchen kam ich immer mehr in Kontakt mit Fachpersonen. Vom Sportarzt, hinüber zum Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktiker und Masseur habe ich eine Bandbreite an medizinischem Wissen erlangt. Nebst der Atlas-Korrektur von Roger Fröhli ist es schwierig einzuordnen, welche Behandlung am meisten Wirkung erzielt. Fazit ist: Jede Behandlung hatte seine Wirkung, sei diese höher oder tiefer gewichtet. Differenzierung über das Ziel der Behandlung ist unabdingbar.

Letztendlich darf ich sagen, dass mir die Atlas-Korrektur von Roger sehr viel gebracht hat. Auf den Bildern der Auswertungen (vorher-nachher) sieht man ganz klar, dass sich die ganze Körperposition verändert hat. Bei der anschliessenden Ganganalyse war ersichtlich, dass die Druckverteilung auf dem rechten und linken Bein ausgeglichener war. Auch die Wirbelsäule lag näher am Körpermittelpunkt.

In Kombination zur Atlas-Korrektur fand eine eher schmerzhafte Tiefenmassage statt. Diese war und ist vonnöten, denn erst wenn die ganze Muskulatur aufgelöst ist, kann eine Veränderung vorgenommen werden. Ganz nach dem Grundsatz: Zuerst die Blockade lösen, dann ausrichten! Schliesslich kann man ein Drahtseil auch nicht einfach so verbiegen.

Durch die gesamtheitliche Anwendung erlebte ich Stunden nach der Behandlung eine extreme Entspannung und ein hohes Wohlgefühl. Und dies dank der Atlas-Korrektur und der Tiefenmassage am Nacken/Rücken.

Erst heute hat mir bei einer Laufanalyse eine ehemalige Profi-Läuferin gesagt, dass meine Wadenprobleme wahrscheinlich durch die Kopfhaltung zurückzuführen sei. Bei zunehmender Geschwindigkeit im Lauftraining (aber auch im Alltag) neige ich dazu, den Kopf nach vorne zu strecken. Man bedenke, dass der Kopf ein Gewicht von 5-6 kg wiegt! Diese Fehlbelastung hätte mir Blutgefässe abgeschnitten. Durchblutungsstörungen und diverse myofasziale Schmerzen waren folglich Auslöser dieser "Fehlhaltung". Da eine ganze Kette an meinem Körper betroffen war, gehe ich heute davon aus, dass diese Diagnose sehr wahrscheinlich ist. Beweisbar ist es nicht.

Allgemein empfehle ich die Atlas-Korrektur auch nach Stürzen oder Unfälle. Durch eine Schockreaktion ziehen sich innert weniger Millisekunden die Muskeln zusammen. Verspannungen sind die Folge. Oft kann eine solche Verspannung, zurückzuführen auf einen Sturz, die Ursache einer Fehlhaltung werden. Es empfiehlt sich daher, in solchen Situationen eine Atlas-Überprüfung in Kombination einer Tiefenmassage zu absolvieren.

Übrigens wiedergibt der Film "Atlaskorrektur: Hilft bei vielen Beschwerden" auf dieser Homepage das Ganze sehr gut.

Heute bin ich folgender Überzeugung: Durch eine Atlas-Fehlstellung entsteht eine Fehlstatik am ganzen Körper. Bei intensiven körperlichen Betätigungen – wie im Spitzensport – sind die Folgen ohne Behandlung verheerend. Eine regelmässige Kontrolle lohnt sich nicht nur bezüglich der Leistung sondern auch für die langfristige Gesundheit.

Roger Fröhli empfehle ich an dieser Stelle nur weiter. Nebst seinen Fachkenntnissen nimmt Er sich gerne Zeit, um Fragen zu beantworten. Seine Menschlichkeit und Offenheit hat mich ebenfalls überzeugt. Herzlichen Dank!